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VORTRAG // 14.08.2022 // 18.00 // WAGENPLATZ SCHLAGLOCH Aufstandsbekämpfung – Wie der Staat Bewegungen ungefährlich hält

Wie hält der Staat soziale Bewegungen ungefährlich und verhindert Aufstände? Der Vortrag gliedert sich grob in zwei Teile. Es soll um direkte Repression, also um Dinge wie Gesetze, Gewalt durch die Polizei und Strafverfolgung gehen. Wozu dienen welche Gesetze und die mit ihnen verbundene Strafverfolgung? Was macht die permanente staatliche Repressions(-androhung) mit uns und unseren Bewegungen? Welche Strategien nutzt die Polizei um Demonstrationen und andere Ansammlungen auf der Straße zu steuern oder zu zerschlagen?
Dazu kommt indirekte Kontrolle, z.B. durch staatliche Beeinflussung von unserer Selbstwahrnehmung als Bewegung. Wie beeinflusst der Staat unsere Denkweisen in seinem Sinne? Welche Ideologien (Weltanschauungen), Institutionen und Bewegungen sind Ihm dabei nützlich? Themen werden u.a. Universität (hier z.B. Bewegungsforschung), Gewaltfreiheit, Demokratie, Faschismus und Linke Einheit sein. Abschließend soll darüber gesprochen werden was Repression, Gewalt und das damit verbundene Trauma mit uns als Bewegungen macht.

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Kundgebung: Freiräume erkämpfen – Wohnraum schaffen

Kundgebung zur Ratsversammlung

19.05 – 15 Uhr Rathausplatz

Die Linke wird einen Antrag einreichen, mit dem gefordert wird, dass der Wagengruppe Schlagloch eine Zwischennutzung auf dem MFG5-Gelände ermöglicht wird.

Lasst uns gemeinsam der Ratsversammlung deutlich machen, dass es legale Perspektiven für die Wagengruppe Schlagloch, sowie Sicherheiten für alle Freiräume der Stadt braucht!

In 5 Jahren Besetzung hat sich der Wagenplatz Schlagloch als Ort alltäglicher Solidarität, DIY, Subkultur und Selbstorganisation etabliert.

Es geht jedoch nicht nur um das Projekt Schlagloch, sondern darum, dass die Stadt Kiel immer weiter für Kapitalinteressen ausverkauft wird. Die Auswirkungen sind bereits jetzt spürbar und werden weiter wachsen. Beispiele dafür sind: steigende Mieten (12 Prozent in 2 Jahren), die beginnende Vertreibung und Verdrängung von Menschen ohne das passende Kleingeld an die Stadtränder, sowie die Zerstörung der Umwelt, unter Anderem für den Bau der Südspange.

Politische und wirtschaftliche Interessen in dieser Stadt sind ganz offensichtlich eng miteinander verwoben, wie aktuelle Aufwertungsprojekte im kapitalistischen, interregionalen Standortwettbewerb zeigen.

Dieses zeigt sich beispielsweise an:

– dem nicht Einhalten der eigenen Quote an sozialen Wohnungen im Neubaugebieten an der Hörn.

– dem Bau vom sog. „Kool Kiel“, wo nun Luxuswohnungen, anstatt eines Luxushotels entstehen.

– dem nicht Nutzen vom Vorkaufsrecht beim alten Postgelände.

– der Planung eines neuen „Wahrzeichens“ an der Kielline für 55 Millionen Euro.

Die Prozesse der städtischen Aufwertung müssen als Teil der Ausbeutung, innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft verstanden und gesehen werden, welche sich für die Erweiterung des Kapitals, gegen eine lebenswerte Stadt der lokalen Gemeinschaften und des Umweltschutzes richtet und sich den lokalen Raum aneignet. Potenziale der Selbstorganisation werden zerstört. Denn uns werden die Räume genommen und Kultur sowie zwischenmenschliche Beziehungen nach der Marktlogik organisiert.

 

Umso bedeutsamer bleiben in diesen düsteren Zeiten widerständige Orte, die sich versuchen dem Diktat der kapitalistischen Vereinnahmung zu entziehen und welche konkrete Utopien des alltäglichen, solidarischen Zusammenlebens entwickeln, schaffen und verteidigen! 

Lasst uns dem Ausverkauf der Stadt nicht länger individuell gegenüberstehen, sondern lasst uns gemeinsam als solidarische Gemeinschaft Ideen für eine neue Stadt entwickeln und leben!!!

Deshalb Wagengruppe Schlagloch aus MFG 5 Gelände! Jetzt

Wohnraum vergesellschaften ! 

Freiräume verteidigen und schaffen !

5 JAHRE WAGENPLATZ SCHLAGLOCH – Geburtstagsparty!

Das Schlagloch wird 5!
Das wollen wir am Freitag den 13.05., ab 18:00 Uhr, gemeinsam mit euch feiern!!! Es wird Bands und DJs geben, Essen, Trinken und jede Menge Bock! 
Ein halbes Jahrzehnt Besetzung und Kampf um einen legalen Wagenplatz hat das Schlagloch nun überstanden und wir werden weiter machen!!!
Infos zum Programm findet ihr auf unserem Flyer 🙂
Die Wegbeschreibung zu uns findet ihr hier auf der Seite!
 
Bitte kommt alle getestet und feiert mit uns, wir freuen uns auf euch!
 
Auf ein weiteres Jahr Kampf für Wagenplätze und Freiräume!
Schlagloch bleibt!!!

Demonstration: Die Häuser denen die drin wohnen

Fr. 18.03. – 18:30 Uhr – Vinetaplatz

 

Wir wollen gemeinsam mit euch auf die Straße gehen, gegen steigende Mieten, gegen Verdrängung von Menschen mit weniger Geld an die Ränder der Stadt und für mehr Freiraum für Wagenplätze.

Rund die Hälfte der Kieler Mieter*innen geben mindesten 30% ihres Einkommens für Miete aus. Damit liegt die schleswig-holsteinische  Landeshauptstadt etwa im bundesweiten Durchschnitt.  Durch die Abschaffung der Mietpreisbremse und die  Kappungsgrenze im Jahr 2019 werden die Preise, wie in den        letzten Jahren schon gesehen, weiter steigen. Eine auf  die Gesamtbevölkerung leicht rückläufige Durchschnittsbelastung in    den letzten Jahren ging vor allem zu Gunsten von wohlhabenden    Menschen.

Diese Situation kommt nicht aus dem Nichts. In den letzten      Jahrzehnten haben zahlreiche Kommunen, auch Kiel einen Großteil ihres kommunalen Wohnungsbestandes verkauft. Die Privatisierung sollte die Probleme richten.Begründet wurde        das für die Stadt Kiel mit einem prognostizierten        Bevölkerungsrückgang. Stattdessen wächst die Bevölkerung und bis 2030 werden bis zu 9.000 zusätliche Wohnungen benötigt. 

Enteignungen für das Gemeinwohl anstatt für Großkonzerne

Nutznießer sind große Wohnungsunternehmen, die vor allem eins aus  Wohnraum machen wollen: Profit. Wenn Vonovia im Jahr eine  Milliarde Gewinn macht, kommt dieses Geld aus den Taschen der  überwiegend wenig besitzenden Mieter*innen und wird hingeschaufelt  zu Finanzkonzernen wie Black Rock, dem größten Anteilseigner von  Vonovia. Allein in Schleswig-Holstein besitzt Vonovia 36000      Wohnungen, in Kiel vor allem in Mettenhof und Gaarden, den ärmsten   Stadtteilen. Gewinne werden durch Mieterhöhungen bei Sanierungen   und Moderniersierungen erzielt, bei Nebenkosten werden vor allem      Tochterunternehmen beauftragt, um weiter viel abrechnen zu können  – bei der Instandhaltung wird dafür gespart. Weil Mieter*innen  sich nach den Sanierungen in Gaarden die Wohnungen nicht mehr  leisten können, werden sie gezwungen umzuziehen.  An Senior*innen  ohne Vermögen oder reiche Angehörige soll gleich gar nicht mehr  vermietet werden.  All das brocken wir uns ein, wenn wir das Recht  auf ein Dach über dem Kopf mit dem Markt lösen wollen. Wenn   anderswo ganze Dörfer für den Braunkohleabbau oder neue Autobahnen   für das Gemeinwohl enteignet werden können, fragen wir uns, warum      das nicht bei Vonovia auch funktioniert. Denn im Gegensatz zu      neuen Autobahnen oder Klimazerstörung durch Braunkohle könnten von  so einer Enteignung tatsächlich Menschen profitieren, auch  Menschen die nicht das Geld haben, um sich an jede neue  Gegebenheit und jede Mietsteigerung anzupassen. Lasst uns die Häuser in die Stadtteile geben und von den Menschen verwalten, die  dort wohnen! Die Abstimmung über die Enteignung der “Deutsche  Wohnen” in Berlin hat gezeigt, dass es einen breiten Rückhalt in  der Bevölkerung für derartige Schritte gibt.

Wagenplatz erhalten

Nach insgesammt 24 Umzügen seit 2017 hat die        Wagengruppe Schlagloch seit 2019 einen Teil des Meimersdorfer   Moor besetzt. Auch dort drohnt ihnen die Räumung. Die Stadt muss endlich eine dauerhafte Lösung bieten. Dazu würde sich das MFG 5  Gelände in Holtenau anbieten. Ein Gelände direkt an der Ostsee  auf dem erst in mehreren Jahren ein neues Quartier entstehen  soll.

Wohnen ist Menschenrecht

Dass die großen Wohnungsgesellschaften nicht fähig oder nicht Willens sind, den Wohnungsmangel zu beheben zeigt sich an der wachsenden  Obdachlosigkeit. Statt Sozialwohnungen werden teure Luxus-Lofts  gebaut. 650.000 Obdachlosen in der Bundesrepublik stehen  Millionen leerer Wohnungen gegenüber. Auch die Stadt Kiel bringt  wohnungslose Menschen lieber in Hotels unter, anstatt das Geld  in neue Sozialwohnungen zu stecken. Die Hoteleigentümer*innen  freut’s.

 Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen  aus der Sozialbindung als neue Sozialwohnungen gebaut werden.   Wohnungsbau in Kiel gibt es zwar, aber hauptsächlich  hochpreisig. 2018 stand für über 60% der Anspruchsberechtigten  keine Sozialwohnung zur Verfügung. Dabei ist ein Dach über dem  Kopf ein elementares Grundbedürfnis. 

Wir treten ein für:

  • Wohnungen für alle statt Profite mit der Miete 

 

  • Auflösung der großen Wohnungskonzerne  

 

  • Vergesellschaftung von Wohnraum  

 

  • Freiraum für Wagenplätze  

Come Together – Feuertonne

Hallo Schlagloch Friends und alle die es werden möchten,
immer am zweiten Freitag im Monat machen wir die Feuertonne an. 

Damit möchten wir Raum bieten sich kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzen.
Außerdem könnt ihr den Wagenplatz kennenlernen.
Los geht es um 20 Uhr      

Für alkoholfreie Getränke und Brennholz ist gesorgt, alles andere
müsst ihr selbst mitbringen.

Bitte testet euch vorher und achtet auch bei uns auf Abstände!

Ihr könnt den Abend gerne auch selbst mitgestalten mit Musik, Vorträgen, einem Spiel o.ä., schreibt uns dann am besten vorher per Mail an pruener_schlagloch@riseup.net

Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

PS: Unser Platz steht auch an allen anderen Tage für eigene Projekte, Treffen etc. zur Verfügung !

Offenes Plenum auf dem Wagenplatz Schlagloch

Hallo ihr Lieben,

Wir bieten ab Mittwoch, dem 20.10.20121, jeweils den ersten und dritten Mittwoch im Monat, ab 17 Uhr, ein offenes Plenum an.

Wir wollen euch dabei die Möglichkeit geben uns kennenzulernen und den Freiraum hier mitzugestalten und zu nutzen (z. B. für Veranstaltungen und Workshops)

Kommt doch einfach mal vorbei! Wir befinden uns nach wie vor im Meimersdorfer Moor, eine Wegbeschreibung gibt es hier:
https://schlagloch.blackblogs.org/category/ueber-uns/

Wir freuen uns über Austausch und Vernetzung!

Eure Wagengruppe Schlagloch

Freiluftkino 16.07.21 “4 Wände und 2 Achsen” und “Projekt A”

 
Hallo ihr Lieben,
 
am kommenden Freitag, den 16.07.21 laden wir Euch herzlich zu unserem Freiluftkino auf dem Wagenplatz Schlagloch ein.
Es werden zwei (Kurz)filme gezeigt: “4 Wände und 2 Achsen” und “Projekt A”.
 
Das Ganze startet um 20:30Uhr mit Essen, um dann gegen 22:00Uhr mit dem Draußenkino zu beginnen.
Wir befinden uns nach wie vor im Meimersdorfer Moor, eine Wegbeschreibung gibt es hier:
https://schlagloch.blackblogs.org/category/ueber-uns/
 
Um 20:30 wird eins bei der Bushaltestelle “Karlsburg” sein und Leute abholen.
 
Die Veranstaltung läuft natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen ab, draußen und mit Abstand
 
Wir freuen uns auf Euch!
Die Schlaglochis

 

Kreative Kundgebung zum 4. Geburtstag

Die Wagengruppe Schlagloch feiert ihren vierten Geburtstag – Vier Jahre langer Kampf um einen Wagenplatz als Wohnort und Freiraum in Kiel. Doch die Stadt ignoriert die Forderungen und Bedürfnisse der Wagengruppe. Deswegen – aber auch wegen anderer Untaten – hat sich die Stadt Kiel einen Preis redlich verdient.

Neugierig geworden?
Dann kommt am 30.4. zum Rathausplatz und werdet Zeug*innen beeindruckender Wortgewandtheit, spannender Szenen und unvorhergesehener Ereignisse…

Wo? Rathausplatz
Wann? 30.4.2021, 14 h
Wie? Mit Mundschutz und Abstand