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Einladung zur Nutzung des Freiraums!

Die notwendigen und allgegenwärtigen Corona-Präventionsmaßnahmen haben für uns alle auch Vereinzelung zur Folge. Aktivitäten die uns sonst alltäglich erscheinen, können zumeist nicht stattfinden. Aber auch in der Pandemie – oder vielleicht sogar gerade dann – finden wir es wichtig, Orte der politischen Vernetzung, des (Informations-)Austauschs, der Begegnung und auch des Vergnügens zu schaffen! Vieles davon findet “normalerweise” drinnen statt. Unter den gegebenen Umständen ist es jedoch auf Grund von geringerer Ansteckungsgefahr oftmals angemessener, sich draußen zu treffen. Ein passender Ort dafür muss jedoch meist erst geschaffen werden.

Darum möchten wir euch einladen, den Freiraum auf dem Wagenplatz Schlagloch dafür zu nutzen! Wir verstehen uns als offenes Projekt: der vorhandene Platz kann, darf und soll gerne von (fast) allen genutzt werden! Hier gibt es viel Platz unter freiem Himmel und Ruhe drumherum. Wenn ihr also Lust habt, eine Informationsveranstaltung zu halten, mal wieder ein Konzert oder eine Party zu organisieren, einen Film zu zeigen, ein Plenum oder Gruppentreffen in Anwesenheit zu machen, mit anderen gemeinsam Sport zu machen etc. pp. dann macht das gerne hier!

Auf dem Wagenplatz gibt es dafür folgende Infrastruktur: Stühle, Tische, Strom (Generator/Solar), Wasser, eine kleinere Überdachung, Kochgelegenheiten, Kinderspielgeräte, Leinwand, nach Bedarf Soundsystem+Licht, Baumaterial wie z.B. Paletten, kleine Auswahl an Getränken.

Das ganze befindet sich – nach wie vor – im Meimersdorfer Moor (Wegbeschreibung hier).

Zu Bedenken:

  • Wir befinden uns hier immer noch in einer Besetzung! Fragt gerne nach, was das im Detail bedeutet…
  • Und natürlich die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen (nachlesbar z.B. hier beim NDR)

 

Also zögert nicht und kontatiert uns gerne:

  • E-Mail: pruener_schlagloch@riseup.net
  • Platztelefon: 01773089368

 

Wir freuen uns auf euch, eure Wagengruppe Schlagloch

14.8.20 Küfa + Pornokino “Die Traurigen Mädchen aus den Bergen”

Wir möchten euch gerne endlich wieder auf unseren wunderbar grünen Wagenplatz einladen! Und zwar:
 
Am Freitag, den 14.8.2020
 
ab 20Uhr Küfa (Küche für Alle)
 
um 22Uhr Draußen-Kino “Die traurigen Mädchen aus den Bergen”
 
Ort: Wagenplatz Schlagloch, Meimersdorfer Moor (Wegbeschreibung: https://schlagloch.blackblogs.org/2020/07/17/aktueller-standort/)
 
Das ganze natürlich unter Einhaltung von Corona Präventionsmaßnahmen (Abstand, Essen/Getränke werden ausgegeben, bis zu 500 Personen da “Sitzungscharakter” etc) ¹
 
 
Die traurigen Mädchen aus den Bergen
Diskurs-Komödie über Feminismus, depressive Pornostars und die Unentrinnbarkeit des männlichen Blicks. Außerdem Reflexion über eigene Erfahrungen in der Sexbranche – zu 100 Prozent selbst finanziert durch Sexarbeit.
Der Film gewann den Spielfilmpreis des Pornfilmfestivals Berlin.

Vier Mädchen verstecken sich im fernen Bergland, drehen Pornos und zelebrieren ihre Depression als widerständigen Akt. Mit den Einnahmen finanzieren sie ihr Leben in der Isolation, überschüssiges Geld geht an die kurdischen Frauenmilizen von der YPJ. Als ein Gonzo-Reporterteam auftaucht, gerät ihre feministische Mikroutopie ins Wanken.
Eine Mockumentary über heulende Polit-Aktivistinnen und fragile Männlichkeiten – auf den Spuren von Bruce LaBruces Pornoterrorismus.

 
Trailer
https://vimeo.com/365620112
Website der “traurigen Mädchen”
www.sadgirls.de
 
Wir freuen uns auf euch!!
 
 
¹ https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-Regeln-in-SH-Das-ist-erlaubt-ist-verboten,corona1156.html

3 Jahre Wagengruppe Schlagloch

Am 28.4.2020 jährte sich die Besetzung des Prüner Schlags und damit die Entstehung der Wagengruppe Schlagloch zum Dritten mal. Wir blicken zurück auf einen dreijährigen politischen Kampf um einen Ort, an dem in Bauwägen und LKW gelebt und ein Freiraum gestaltet und genutzt werden kann.

Die Themen von damals bleiben aktuell. Wo vor drei Jahren zahlreiche Kleingärten dem Großprojekt „Möbel Kraft“ weichen mussten, werden in Kürze auch die Kleingärten des Bielenbergkoppels der Südspange weichen müssen. Die Stadt Kiel setzt nach wie vor auf die Umsetzung wirtschaftlicher Projekte, statt sich nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen ihrer Stadt zu richten. Dies zeigt sich an dem Bau von Möbelmärkten anstelle von ausreichendem bezahlbarem Wohnraum für alle sowie der Planung einer neuen Autobahn statt nachhaltiger Transportmöglichkeiten wie z.B. Radwege.

In den letzten drei Jahren sind wir 28 mal umgezogen. Oft haben wir auf Flächen gewohnt, auf denen soziale Wohnräume, Wagenplätze oder Freiräume entstehen könnten. Die Stadt Kiel ignoriert allerdings konsequent den Zustand dieser ungenutzten Flächen sowie die Möglichkeit, diese zu beleben. Gesprächsversuche wurden zunehmend durch die Politiker*innen ignoriert. Durch all dies bleibt Wagenleben in dieser Stadt nach wie vor illegal und prekär.

Nicht nur uns ergeht es so. In Deutschland gibt es derzeit zahlreiche bedrohte Wagenplätze. Wir fordern den Bedarf nach Wagenleben anzuerkennen und legale Möglichkeiten dafür zu schaffen. In Kiel und überall! Solidarität mit allen bedrohten Wagenplätzen!

3 Jahre Kampf sind noch nicht genug? Na gut, wir machen weiter!

Antrag zum Thema „Alternative Wohnformen in Kiel“

Seit Beginn des Jahres 2017 kämpfen wir, die Wagengruppe Schlagloch, für einen neuen festen Wagenplatz in Kiel. Unsere Forderung ist dabei seit jeher auch, dass die Kieler Stadtpolitik sich mit dem Thema befasst und Lösungen für alternatives, städtisches Leben, wie z.B. Flächen für Wagenplätze schafft. Nachdem die Stadtverwaltung 2018 im Auftrag der Ratsversammlung ca. 40 Flächen prüfte und für jede eine bürokratische Ausrede fand, warum dort kein Wagenplatz möglich sein soll (https://schlagloch.blackblogs.org/2018/05/22/stellungnahme-zum-stadtgespraech-am-15-05/), herrscht zwischen uns und der Stadtpolitik/-verwaltung relative Funkstille. Versuche, das Thema mittels eines Antrags über die Rathauskoalition (SPD, Grüne und FDP) wieder auf die Tagesordnung der Ratsversammlung zu bringen, scheiterten (https://schlagloch.blackblogs.org/2019/03/26/621/).

Im September 2019 erfuhren wir dann, dass die Partei „Die Linke“ einen Antrag zum Thema „Alternative Wohnformen in Kiel“ in die Ratsversammlungen einbringen will. Dies begrüßten wir sehr. Der Antrag lautete:

Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel begrüßt und unterstützt den Wunsch ihrer Bürger*innen auch nach alternativen Wohnformen.

Sie bittet die Verwaltung daher, ihr bis zum Ende des Jahres Vorschläge zur Ausweisung von neuen Flächen für alternative Wohnformen wie z.B. Tiny-House-Siedlungen, Wagenplätze u.ä. und Liegeplätze für Hausboote zu unterbreiten.

Gleichzeitig sollen die juristischen Voraussetzungen zur Errichtung von unterschiedlichen alternativen Wohnformen geprüft und der Selbstverwaltung ggf. in Form einer Geschäftlichen Mitteilung zur Kenntnis gegeben werden.

Außerdem wird die Verwaltung aufgefordert, auch die Wagengruppe Schlagloch weiterhin aktiv bei der Suche nach einer (Übergangs-)Fläche (z.B. auf dem bislang ungenutzten Gelände „Prüner Schlag“) zu unterstützen.

https://ratsinfo.kiel.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=22634

Wir empfanden den Antrag als sehr gelungen, da er sehr gut widerspiegelt, dass es seitens der Politik von Nöten ist, sich mit dem Bedürfnis der Bewohner*innen dieser Stadt nach Alternativen Wohnformen im Allgemeinen auseinanderzusetzen. Aus der Ratsversammlung wurde der Antrag zur weiteren Bearbeitung jedoch in drei verschiedene Ausschüsse delegiert.

Im Bauausschuss wurde der Antrag daraufhin abgelehnt (https://ratsinfo.kiel.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=124131). Die CDU hätte scheinbar zugestimmt, wäre die Wagengruppe im Antrag nicht erwähnt worden(!). Sie unterstützte vor allem die Forderung nach mehr Liegeplätzen für Wohnschiffe. Außerdem war von den Grünen die Rede, dass es bereits einen Lösungsvorschlag für die Wagengruppe gäbe, den diese nicht akzeptieren würde, weshalb sie keinen Handlungsbedarf sehen würden. Auf die Nachfrage um welchen konkreten Vorschlag es sich dabei handeln würde, konnten die anwesenden Vertreter der Grünen keine Antwort geben. Auch uns ist völlig unklar, was für ein Vorschlag das sein soll. Besonders bemerkenswert fanden wir den Kommentar eines Grünen-Mitglieds, dass es keine Nachfrage nach alternativen Wohnformen gäbe und deshalb auch keine Handlungsbereitschaft. Dies ist allein schon deswegen absurd, da wir als Wagengruppe seit nun fast 3 Jahren für die Anerkennung unserer Wohnform kämpfen, uns dieses also ganz offensichtlich ein Anliegen ist. Bei diversen Demonstrationen unterstützten mehrere hundert Menschen unsere Forderungen. Wir scheinen also nicht die einzigen mit diesem Bedürfnis zu sein… Die absolute Krönung stellte jedoch die Aussage der SPD dar, dass alternative Wohnformen energetisch und sozialpolitisch schlecht seien und deswegen alle Menschen lieber in „normalen“ Wohnungen leben sollten. Viele alternative Wohnprojekte legen hohen Wert auf Nachhaltigkeit. So verbraucht z.B. eine Wagengruppe wie wir erheblich weniger Ressourcen (Wasser, Strom etc.) als konventionelle Wohnungsbewohner*innen. Im Übrigen empfinden wir es als Frechheit, den Menschen in einer Stadt vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Die Aussage des SPD-Vertreters zeigt welch begrenzte Vorstellung von alternativen Wohnen in den politischen Reihen vorherrscht, obwohl sogar der Oberbürgermeister dieser Stadt (ebenfalls SPD-Mitglied) in einer ökologischen Siedlung lebt.

Im Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit bzw. im Innen- und Umweltausschuss wurde kaum auf den Antrag eingegangen, sondern in beiden Gremien schnell abgelehnt (https://ratsinfo.kiel.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=125078 ; https://ratsinfo.kiel.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=125419).

Wir bedauern die fehlende Bereitschaft der Stadtpolitik sich mit alternativem Wohnen überhaupt auseinanderzusetzen. Die Stadt scheint neuen Wohnformen gegenüber nur dann nicht abgeneigt zu sein, wenn sie einer kapitalistischen Logik folgen, wie z.B. bei den sogenannten Mikroappartments die auf Marthas Insel oder an der Hörn gebaut werden, und wo der Quadratmeter 20 Euro kosten soll. Alles in Allem zeigt der Verlauf dieses Antrags mal wieder das völlige Unvermögen der Kieler Stadtpolitik, die Bedürfnisse der Menschen, die in dieser Stadt leben, ernst zu nehmen und konstruktive Lösungen für das Wohnraumproblem zu schaffen.

Wir fordern weiterhin:

Mehr Wagenplätze!

Kreative Lösungen für alternative Wohnformen – in Kiel und überall!

Dokumentation von Anzeigen gegen das Schlagloch

Im Laufe des Augusts gingen bei verschiedenen Personen Anzeigen ein, in denen ihnen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Nötigung vorgeworfen wurde. Die Vorwürfe stehen in Zusammenhang mit der Besetzung des Meimersdorfer Moors durch das Schlagloch und dem eigentümlichen Auftritt des selbsternannten Besitzers welcher sich beim Anfertigen von Fotoaufnahmen in seinem Handeln gestört sah.

Bemerkenswert ist, dass die Anzeigen willkürlich verteilt wurden und auch Leute betreffen, die anscheinend mit dem Schlagloch assoziiert werden aber die Fläche nie besucht haben und schon gar nicht an betreffendem Tag vor Ort waren. Die Anzeigen wirken somit reichlich konstruiert und stellen eindeutig einen Versuch des vermeintlichen Flächenbesitzers dar, die Wagengruppe und solidarische Menschen mit repressiven Schritten zu bedrängen.Wir lassen uns von diesem eher albernen Vorgang nicht einschüchtern und auch die Staatsanwaltschaft scheint mit den Grundlagen der Anzeige nicht zufrieden zu sein, denn Ende Oktober wurden die Verfahren auf Grund von nicht weiter erläuterten “Verfahrenshindernissen” eingestellt.

Umzugshistorie

Die Absurdität der unfreiwilligen (!) „Reisegruppe“ (O-Ton eines Bullen…) Schlagloch – Kiel

    Anzahl Umzüge

  • April 2017 Besetzung Prüner Schlag                                          1
  • Mai 2017 Räumung Prüner Schlag &
    Umzug auf den Seitenstreifen gegenüber                                  2
  • Juni 2017 Räumungsaufforderung am Seitenstreifen
    „Not“-Umzug in den Hornheimer Weg                                        3
  • Juni 2017 Umzug/Besetzung/Parken Hofteichstraße                 4
  • Juli 2017 Räumungsaufforderung Hofteichstraße
  • August 2017 Einigung mit der Stadt Kiel für ein Winterquartier in der Edisonstraße & Umzug in die Edisonstraße                         5
  • April 2018 Party! 1 Jahr Schlagloch
  • Mai 2018 Ablauf Vertrag Edisonstraße
  • Umzug als Demo an die Hörn                                                    6
  • am selben Tag: Räumungsaufforderung Hörn & Umzug auf den Parkplatz an der Hörn                                                                 7
  • am nächsten Tag: Räumungsaufforderung & Aktion auf dem Rathausplatz                                                                               8
  • 3 Tage symbolische Besetzung Ernestinenstraße                      9
  • 3 Tage symbolische Besetzung Bremerskamp                         10
  • Besetzung: wieder Ernestinenstraße                                        11
  • am nächsten Tag: Räumungsaufforderung Ernestinenstraße
  • 2 Tage Parkplatz Katzheide                                                      12
  • Umzug an den Seitenstreifen in der Diedrichstraße                 13
  • Juni 2018 Räumungsaufforderung Seitenstreifen Diedrichstraße & Umzug zum Parkplatz Katzheide                                          14
  • Räumungsaufforderung Katzheide & Umzug zurück in die Diedrichstraße (wieder/immer noch Straßenkante…)              15
  • erneute Räumungsaufforderung Diedrichstraße & Umzug auf einen Parkplatz im Meimersdorfer Moor                                   16
  • Räumungsaufforderung Parkplatz Meimersdorfer Moor
  • August 2018 Umzug zurück auf den Parkplatz Katzheide       17
  • erneute Räumungsaufforderung Parkplatz Katzheide & Umzug auf den Seitenstreifen Werftbahnstraße                                   18
  • Umzug ins Vieburger Gehölz                                                    19
  • Umzug auf einen Parkplatz an der Preetzer Straße                 20
  • Räumungsaufforderung Parkplatz Preetzer Straße & Umzug zurück auf den Seitenstreifen Werftbahnstraße                       21
  • September 2018 Wagentage in Kiel: Besetzung Werftbahnstraße 1 im Zuge der Wagentage                            22
  • Einigung mit den Eigentümer*innen Werftbahnstraße 1 über Nutzung bis April 2019
  • April 2019 Ablauf Nutzungsvereinbahrung Werftbahnstraße
  • Besetzung ehemaliger Bauhaus-Parkplatz Stormarnstraße   23 
  • am nächsten Tag: Räumungsaufforderung und Hausverbot Bauhaus-Parkplatz
  • Besetzung Meimersdorfer Moor                                               24
  • Party! 2 Jahre Schlagloch
  • nach 3 Tagen: Räumungsaufforderung und Platzverweis Meimersdorfer Moor
  • August 2019 erneute Räumungsaufforderung Meimersdorfer Moor.
  • wir sind trotzdem noch da!

….. to be continued……..
UND ZWAR SO LANGE, BIS WIR BLEIBEN KÖNNEN!
FÜR MEHR WAGENPLÄTZE – JETZE!

Workshop Sonntag am 3.11. ab 11 Uhr

  

 

 

 

 

 

Wir möchten gerne einen schönen Sonntag mit euch verbringen und dabei 3 Themen aufgreifen, die uns beschäftigen!

Alle Workshops finden im Fahrradkinokombinat (FKK) in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8 statt, weil es auf dem Wagenplatz nun schon wieder recht kalt wird…

Außerdem gibt es ein Buffett, sowie warme und kalte Getränke. Kinderbetreuung ist bei Bedarf vorhanden. Wir freuen uns auf euch!

 

Ab 11h: Alltag mit Kindern feministisch leben – wie kann das gehen?        Input & Austausch

Der gesellschaftliche Stellenwert der Kleinfamilie ist kritisch zu betrachten. Na sicher! Doch wie lässt sich Familie neu denken? Nach einem kurzen Input soll es Raum geben für Austausch von Erfahrungen und Andenken von Visionen.

 

Ab 13h: Die Anastasia Bewegung.      Vortrag & Diskussion

Aufs Land ziehen um mit Naturschutz und ökologischer Lebensweise “Heimat” sowie “Volk und Rasse” zu schützen und Traditionen zu bewahren – diesen Gedanken verfolgen Menschen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts. Seit einigen Jahren tritt eine neue rechte Siedlungsbewegung auf. Sie heißt Anastasia und basiert auf reaktionören völkischen Vorstellungen von “Natürlichkeit und Reinheit” und einer antisemitischen Heilsgeschichte. Anhänger*innen verbreiten Verschwörungstheorien und treten offen rassistisch und sexistisch auf.

 

Ab 15h: Lastenräder bauen.         Infos & Austausch

Gesprächsrunde unterstützt von Christian Kuhtz von “Einfälle statt Abfälle”. Es werden verschiedene Modelle selbst gebauter Lastenräder anwesend sein, um einen Austausch über die verschiedenen Bauarten, Machbarkeit etc anzuregen. Falls ihr auch schon ein Lastenrad habt: Bringt es gerne als Modell mit! Falls nicht: kommt vorbei und lernt, wie ihr eins bauen könnt!

 

Soligrüße an unsere Freund*innen von der Wagengruppe DieselA

Am 20.9 haben unsere Freund*innen von der DieselA eine Bahnbrache in Berlin-Marzahn besetzt. Trotz aufdringlichem rumgenerve der Cops und mehrmaliger Räumungsaufforderung durch die Deutsche Bahn ist das Grundstück nach wie vor ein Wagenplatz.

Die DB ist als welweit agierender Logistikkonzern und als Inhaberin vieler ungenutzter Immobilien immer eine gute Wahl, wenn es darum geht Profiteur*innen von Ausbeutung zu benennen.

Auch die Fläche im Meimersdorfer Moor auf der wir aktuell stehen, gehört(e) der Deutschen Bahn und befindet sich grade in einem undurchsichtigen Übertragungsprozess auf den neuen Eigentümer.

Die Flächen denen, die sie nutzen!

Die Häuser denen, die drinn wohnen!

Und ohne Ticket fährt’s sich sowieso besser Bahn!

Bleibt undbequem und lasst euch nicht unterkriegen!